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samedi 5 décembre 2015

INDEX NIETZSCHE (16/16) : LA PROBITÉ


NOTE SUR MES INDEXATIONS DE NIETZSCHE



Les notes et les indications entre [ ] sont miennes, sauf les phrases entièrement en allemand qui sont évidemment l'original nietzschéen. La traduction est assez souvent revue vers une plus grande littéralité, à partir de celle des éditions Gallimard (Paris), Œuvres philosophiques complètes

Traducteurs de cette édition Gallimard : Anne-Sophie Astrup, Henri-Alexis Baatsch, Jean-Louis Backès, Pascal David, Maurice de Gandillac, Jean Gratien, Michel Haar, Cornélius Heim, Jean-Claude Hémery, Julien Hervier, Isabelle Hildenbrand, Pierre Klossowski, Philippe Lacoue-Labarthe, Jean Launay, Marc B. de Launay, Jean-Luc Nancy, Robert Rovini, Pierre Rusch.


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Ehrlichkeit, Probität, Rechtschaffenheit,
Redlichkeit, Sauberkeit,


Voir aussi, dans les Dictionnaire Nietzsche 2013 et Dictionnaire Nietzsche, 2017 les excellentes entrées " Philologie " par Cécile Denat et Patrick Wotling, et " Probité " par Marc de Launay.

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De l’utilité et des inconvénients de l’histoire (1874),

§ 5 : « Personne n’ose s’appliquer à soi-même la loi de la philosophie, personne ne vit en philosophe, avec cette probité simple et virile [einfachen Mannestreue] qui obligeait un Ancien, une fois qu’il avait juré fidélité à la Stoa, à se conduire toujours et partout comme un stoïcien. » [Niemand darf es wagen, das Gesetz der Philosophie an sich zu erfüllen, Niemand lebt philosophisch, mit jener einfachen Mannestreue, die einen Alten zwang, wo er auch war, was er auch trieb, sich als Stoiker zu gebärden, falls er der Stoa einmal Treue zugesagt hatte. Alles moderne Philosophiren ist politisch und polizeilich, durch Regierungen, Kirchen, Akademien, Sitten und Feigheiten der Menschen auf den gelehrten Anschein beschränkt]


Schopenhauer éducateur, 1874, 
§ 2

Fragment posthume, 1875,
U II 8b, printemps-automne 1875, 5[45] :
[Hegen sie dieselben nicht — wie steht es dann mit ihrer Redlichkeit! Wo zeigt sich aber, daß sie dieselben absichtlich zerstörten?]


Humain, trop humain, 1878,

VI " L'homme en société ",
§ 355 : Probité [Ehrlichkeit] méconnue. : lorsque l’on situe une de ses pensées dans le passé. Probité qui ne veut pas orner et attifer l'instant présent d'idées qui appartiennent à un moment du passé..


Le Voyageur et son ombre, 1879,

§ 17 Explications profondes. : " Qui explique tel passage d'un auteur plus " profondément " qu'il n'était conçu aura, non pas éclairé, mais bien obscurci l'auteur. [Tiefe Erklärungen. — Wer die Stelle eines Autors „tiefer erklärt“, als sie gemeint war, hat den Autor nicht erklärt, sondern verdunkelt.]


Fragments posthumes, 1880,

N V 4, automne 1880
6[65]
6[67] : pulsion de probité envers soi-même, de justice envers les choses [der Trieb der Redlichkeit gegen mich, der Gerechtigkeit gegen die Dinge]
6[127] : Unsere moralischen Triebe drängen den Intellekt, sie zu vertheidigen und absolut zu nehmen, oder sie neu zu begründen. Unsere Selbsterhaltstriebe treiben den Intellekt, die Moral als relativ oder nichtig zu beweisen. Es ist ein Kampf der Triebe — im Intellekt abgespielt. Der Trieb der Redlichkeit tritt dazwischen — nebst den Trieben nach Aufopferung, Stolz, Verachtung: ich.]
6[130] : " Dans nos plus grands moments de justice et de probité, il y a volonté aspirant à la puissance, visant l'infaillibilité de notre personne. [...] Nous ne voulons pas être dupes, pas même de nos pulsions ! mais qu'est-donc qui ne le veut pas ? Une pulsion, certainement ! "[Der Intellekt ist das Werkzeug unserer Triebe und nichts mehr, er wird nie frei. Er schärft sich im Kampf der verschiedenen Triebe, und verfeinert die Thätigkeit jedes einzelnen Triebes dadurch. In unserer größten Gerechtigkeit und Redlichkeit ist der Wille nach Macht, nach Unfehlbarkeit unserer Person: Skepsis ist nur in Hinsicht auf alle Autorität, wir wollen nicht düpirt sein, auch nicht von unseren Trieben! Aber was eigentlich will denn da nicht? Ein Trieb gewiß!]

6[216] : Auf die Dauer muß die Menschheit jeden Irrthum furchtbar büßen — denn damit er aufrecht erhalten bleibe, muß eine hundertfache Fälschung anderer Dinge eintreten. Etwa Nicht-einsehenwollen d.h. Verschlechterung der Redlichkeit, Abnahme des Intellekts, Zunahme der Gefährlichkeit des Lebens.
6[223] : [Bei der Liebesleidenschaft kann man sehen, wie weit die Redlichkeit vor uns selber fehlt: ja man setzt das voraus und gründet darauf die Ehe (mit Versprechen, wie sie kein Redlicher gegen sich geben kann!) So früher bei der Treue von Untergebenen gegen Fürsten oder gegen das Vaterland, oder die Kirche: man schwor die Redlichkeit gegen sich feierlich ab! ]
6[224] :
6[229] :
6[232] : [Hüteten wir uns auch gegen Personen vor blinden Liebe- und Haß-Anfällen — wie viel weniger haben wir gut zu machen d.h. einen Irrweg zurückgehen! (wobeiunser Weg Zeit verloren hat) Größere Redlichkeit gegen uns selber hält uns in Hut: gewöhnlich geben wir unseren zurückgehaltenen Trieben einmal plötzlich nach, in dieser Liebe und Haß zu Personen.]
6[234] : [Die Triebe haben wir alle mit den Thieren gemein: das Wachsthum der Redlichkeit macht uns unabhängiger von der Inspiration dieser Triebe. Diese Redlichkeit selber ist das Ergebniß der intellektuellen Arbeit, namentlich wenn zwei entgegengesetzte Triebe den Intellekt in Bewegungen setzen. Das Gedächtniß führt uns in Bezug auf ein Ding oder eine Person bei einem neuen Affekt die Vorstellungen zu, die dies Ding oder Person früher, bei einem anderen Affekt in uns erregte: und da zeigen sichverschiedene Eigenschaften, sie zusammen gelten lassen ist ein Schritt der Redlichkeit d.h. es dem, welchen wir jetzt hassen, nachtragen, daß wir ihn einst liebten und sein früheres Bild in uns mit dem jetzigen vergleichen, das jetzige mildern ausgleichen. Dies gebeut die Klugheit: denn ohne dies würden wir, als Hassende, zu weit gehen und uns in Gefahr bringen. Basis der Gerechtigkeit: wir gestehen den Bildern desselben Dinges in uns ein Recht zu!6[236] : Die Redlichkeit gegen uns selber ist älter als die R gegen Andere. Das Thier merkt, daß es oft getäuscht wird, ebenso muß es sich oft verstellen. Dies leitet es zu unterscheiden zwischen Irren und Wahrsehen, zwischen Verstellung und Wirklichkeit. Die absichtliche Verstellung ruht auf dem ersten Sinne der Redlichkeit gegen sich.
6[240] : École de la philologie comme école d’honnêteté. L’Antiquité a péri de sa décadence. [Lob der Philologie: als Studium der Redlichkeit. Das Alterthum gieng am Verfall derselben zu Grunde.]
6[461] : Passio Nova ou Sur la passion de la probité [oder Von der Leidenschaft der Redlichen].


Aurore Pensées sur les préjugés moraux, 1881,

§ 456. Une vertu en devenir. : " Remarquons bien que la probité ne fait partie ni des vertus socratiques ni des vertus chrétiennes : c'est l'une des plus récentes vertus, encore peu mûre, encore souvent confondue et méconnue, encore à peine consciente d'ell-même, — une chose en devenir que nous pouvons encourager ou entraver, selon notre sentiment. " [Man beachte doch, dass weder unter den sokratischen, noch unter den christlichen Tugenden die Redlichkeit vorkommt: diese ist eine der jüngsten Tugenden, noch wenig gereift, noch oft verwechselt und verkannt, ihrer selber noch kaum bewusst, — etwas Werdendes, das wir fördern oder hemmen können, je nachdem unser Sinn steht.


Fragments posthumes, 1881-1882,

M III 1, printemps-automne 1881, 11 [63] : " Nouveau : la PROBITÉ nie l’Homme, elle ne veut d’aucune morale pratique universelle, elle nie des buts communs. L'humanité est la masse de puissance pour l'exploitation et l'orientation de laquelle les individus se font concurrence. [Neu: die Redlichkeit leugnet den Menschen, sie will keine moralische allgemeine Praxis, sie leugnet gemeinsame Ziele. Die Menschheit ist die Machtmenge , um deren Benutzung und Richtung die Einzelnen conkurriren .]

N V 9a, juillet-août 1882, 1[42].
La probité, c'est ce qui fait preuve de probité à l'égard de la passion [Leidenschaft], et même à l'égard de la probité [Gerecht sein gegen Alles, über Neigung und Abneigung hinweg, sich selber in die Reihe der Dinge einordnen, über sich sein, die Überwindung und der Muth nicht nur gegen das Persönlich-Feindliche, Peinliche, auch in Hinsicht auf das Böse in den Dingen,Redlichkeit , selbst als Gegnerin des Idealismus und der Frömmigkeit, ja der Leidenschaft, sogar in Bezug auf die Redlichkeit selber; liebevolle Gesinnung gegen Alles und Jedes und guter Wille, seinen Werth zu entdecken, seine Berechtigung, seine Nothwendigkeit.]]

Z I 1, automne 1882 : [1] : 46. la forme la plus fréquente de non probité [Unredlichkeit] des sujets connaissants : ils nie les Facta.


Le Gai savoir, 1882,

II, § 107 : sans l’art, en tant que consentement à l’apparence, la probité [Redlichkeit] aurait pour conséquence le dégoût et le suicide.
III, § 159 : l’inflexibilité est une vertu d’un autre âge que la probité.
IV, § 329 : il ne reste que rarement des heures où la probité serait permise.

§ 335 " Vive la physique " : Et donc : Vive la physique ! Et davantage encore ce qui nous y contraint, – notre probité.






V, § 366 : refus catégorique de tout ce qui ne saurait faire preuve d’une absolue probité [Probität] de discipline et d’apprentissage


Fragment posthume, 1884-1885,


N VI 9, automne 1884 – début 1885 : je devrais plutôt dire : ta bonne conscience, c’est-à-dire le reste de probité que tu possèdes.


Par-delà Bien et Mal, 1886,

I, § 5 : manque de probité [Redlichkeit] des philosophes ; ne font que défendre, avec des arguments découverts après coup, quelque thèse arbitraire ou quelques vœu de leur cœur.

VII " Nos vertus ", § 227 : La probité [Redlichkeit] — à supposer que ce soit la vertu dont nous ne pouvons nous affranchir, nous, les esprits libres —, cette probité, nous voulons la cultiver en nous avec toute notre méchanceté et tout notre amour, nous ne nous lasserons pas de nous " accomplir " dans notre vertu, qui seule nous est restée ; puisse son éclat s'étendre un jour, comme un rayon vespéral, ironique et doré, sur cette civilisation vieillissante et son morne, son triste sérieux ! Et si notre probité en vient à se lasser et soupire et s'étire et nous juge trop durs, si elle réclame l'existence confortable et douillette d'un vice aimable, restons durs, nous les derniers Stoïciens [Stoiker] ! Et envoyons tous nos diables à sa rescousse : notre dégoût de la pesanteur et de l'à-peu-près, notre nitimur in vetitum [Nous courons au défendu], notre courage d'aventuriers, notre curiosité agile et subtile, notre volonté de puissance et de domination du monde la plus déliée, la plus déguisée, la plus intellectuelle, qui convoite sans cesse tous les royaumes de l'avenir, — courons avec nos "diables" au secours de notre "dieu" ! Il est probable que notre acharnement ne créera que malentendus et confusion ; qu'importe ! On dira : " Leur 'probité' [Redlichkeit], c'est leur démon et rien de plus ", qu'importe ! Et nos adversaires eussent-ils raison ! Tous les dieux connus n'ont-ils pas été des diables rebaptisés et sanctifiés ? Et que savons-nous de nous-mêmes en fin de compte ? Savons-nous le nom que veut porter l'esprit qui nous guide ? (C'est une affaire de nom.) Et combien d'esprits nous hantent ? Notre probité, nous esprits libres, prenons garde qu'elle ne devienne notre vanité, notre parure et notre parade, notre limite, notre sottise ! Toute vertu tend à la sottise, toute sottise à la vertu ; " sot jusqu'à la sainteté ", dit-on en Russie. Craignons que notre probité ne nous transforme en saints et en raseurs ! La vie n'est-elle pas cent fois trop courte pour qu'on s'y ennuie ? Il faudrait croire à la vie éternelle pour... [Redlichkeit, gesetzt, dass dies unsre Tugend ist, von der wir nicht loskönnen, wir freien Geister — nun, wir wollen mit aller Bosheit und Liebe an ihr arbeiten und nicht müde werden, uns in unsrer Tugend, die allein uns übrig blieb, zu „vervollkommnen“: mag ihr Glanz einmal wie ein vergoldetes blaues spöttisches Abendlicht über dieser alternden Cultur und ihrem dumpfen düsteren Ernste liegen bleiben! Und wenn dennoch unsre Redlichkeit eines Tages müde wird und seufzt und die Glieder streckt und uns zu hart findet und es besser, leichter, zärtlicher haben möchte, gleich einem angenehmen Laster: bleiben wir hart, wir letzten Stoiker! und schicken wir ihr zu Hülfe, was wir nur an Teufelei in uns haben — unsern Ekel am Plumpen und Ungefähren, unser „nitimur in vetitum“, unsern Abenteuerer-Muth, unsre gewitzte und verwöhnte Neugierde, unsern feinsten verkapptesten geistigsten Willen zur Macht und Welt-Überwindung, der begehrlich um alle Reiche der Zukunft schweift und schwärmt, — kommen wir unserm „Gotte“ mit allen unsern „Teufeln“ zu Hülfe! Es ist wahrscheinlich, dass man uns darob verkennt und verwechselt: was liegt daran! Man wird sagen: „ihre „Redlichkeit“ — das ist ihre Teufelei, und gar nichts mehr!“ was liegt daran! Und selbst wenn man Recht hätte! Waren nicht alle Götter bisher dergleichen heilig gewordne umgetaufte Teufel? Und was wissen wir zuletzt von uns? Und wie der Geist heissen will, der uns führt? (es ist eine Sache der Namen.) Und wie viele Geister wir bergen? Unsre Redlichkeit, wir freien Geister, — sorgen wir dafür, dass sie nicht unsre Eitelkeit, unser Putz und Prunk, unsre Grenze, unsre Dummheit werde! Jede Tugend neigt zur Dummheit, jede Dummheit zur Tugend; „dumm bis zur Heiligkeit“ sagt man in Russland, — sorgen wir dafür, dass wir nicht aus Redlichkeit zuletzt noch zu Heiligen und Langweiligen werden! Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen? Man müsste schon an’s ewige Leben glauben, um....]

VII, § 230 : Il serait plus exact de nous imputer, de vanter en nous [les esprits libres], non pas la cruauté, mais une probité excessive, notre sincérité de libres, très libres esprits [In der That, es klänge artiger, wenn man uns, statt der Grausamkeit, etwa eine „ausschweifende Redlichkeit“ nachsagte, nachraunte, nachrühmte, — uns freien, sehr freien Geistern]

IX, § 295 : " son courage d'explorateur et de découvreur, sa probité risquée, sa véracité et son amour de la sagesse. Mais un dieu tel que lui [Dionysos] n'a que faire de tous ce oripeaux vénérables, de tout ce fatras. [von seinem Forscher- und Entdecker-Muthe, seiner gewagten Redlichkeit, Wahrhaftigkeit und Liebe zur Weisheit zu machen haben. Aber mit all diesem ehrwürdigen Plunder und Prunk weiss ein solcher Gott nichts anzufangen.]

Fragments posthumes, 1887,


W II 2, automne 1887 : 10[45] : probité [Redlichkeit] : désapprendre la pudeur qui voudrait renier et escamoter les instincts naturels.
[61]
[110]
[97] : Lorsque, malgré une parfaite intégration à la probité [Rechtschaffenheit] bourgeoise, on donne tout de même libre cours aux besoins de son immoralité propre.
[110]
[184] : Qu’il n’importe guère si quelque chose est vrai ou faux mais comment cela agit – total manque de probité [Rechtschaffenheit] intellectuelle. [Daß es nicht darauf ankommt, ob etwas wahr ist, sondern wie es wirkt— absoluter Mangel an intellekt Rechtschaffenheit.]

Tout est bon, le mensonge, la calomnie, la plus impertinente accommodation, quand il s’agit d’élever le degré de chaleur - jusqu’à ce que l’on " croit " -.
Nous nous trouvons en présence d’une véritable école du moyen de séduction menant à une croyance : mépris systématique des sphères d’où pourrait venir la contradiction (- la raison, la philosophie et la sagesse, la méfiance, la prudence) [Alles ist gut, die Lüge, die Verleumdung, die unverschämteste Zurechtmachung, wenn es dient, jenen Wärmegrad zu erhöhen, — bis man „glaubt“ —
Eine förmliche Schule der Mittel der Verführung zu einem Glauben: principielle Verachtung der Sphären, woher der Widerspruch kommen könnte (— der Vernunft, der Philosophie und Weisheit, des Mißtrauens, der Vorsicht)]


L’Antichrist, 1888,

§ 12 : les Sceptiques à part ; les autres ignorent les exigences élémentaires de la probité [Rechtschaffenheit] intellectuelle
§ 26 : l’interprétation [Interpretation] ecclésiastique de l’histoire nous a rendus presque insensibles aux exigences de la probité [Rechtschaffenheit] in historicis.
§ 36 : probité [Rechtschaffenheit] instinctive et passionnée qui fait la guerre au "pieux mensonge"
§ 37 : l’Église : cette forme de haine implacable de toute probité [Rechtschaffenheit]
§ 38 : il suffit d’avoir les exigences les plus modestes en matière de probité [Rechtschaffenheit] pour ne pouvoir ignorer qu’un théologien trompe
§ 47 : le christianisme approuve tous les moyens de discréditer la discipline intellectuelle, la lucide et sévère probité dans les cas de conscience qui se posent à l’esprit, l’aristocratique froideur et la liberté de l’esprit
§ 50 : " Être probe dans les choses de l’esprit, qu'est-ce que cela veut dire ? Cela veut dire être sévère pour ses inclinations, mépriser les " beaux sentiments ", faire de chaque oui, de chaque non, un cas de conscience... " [Was heisst denn rechtschaffen sein in geistigen Dingen? Dass man streng gegen sein Herz ist, dass man die „schönen Gefühle“ verachtet, dass man sich aus jedem Ja und Nein ein Gewissen macht! — — — Der Glaube macht selig: folglich lügt er…]
§ 53 : discipline intellectuelle, empire sur soi, indispensable pour trouver une vérité
§ 59 : un regard libre sur la réalité [Realität], la main prudente, la patience et le sérieux dans les plus petites choses (1), bref tout la probité [Rechtschaffenheit] de la connaissance – elle était déjà là ! il y a plus de deux mille ans !
1. « Personne n’excelle dans les grandes choses s’il est déficient dans les petites. » Quintilien, Institution oratoire, II, iii, 6. Cf Cicéron, « Les dieux s’occupent des grandes choses et négligent les petites » De Natura deorum, II, lxvi.
« Mais, me dira-t-on, que gagnerez-vous à détromper les hommes sur ces bagatelles ? Je ne gagnerai rien, sans doute ; mais il faut s’accoutumer à chercher le vrai dans les plus petites choses : sans cela on est bien trompé dans les grandes. »
Voltaire, Des mensonges imprimés [1749], XXXVI.


Fragments posthumes, 1888,


W II 5, printemps 1888 : 14[57] : Tous ces saints épileptiques et visionnaires ne possédaient pas un millième de cette probité [Rechtschaffenheit] de l’autocritique avec laquelle un philologue, aujourd’hui, lit un texte ou examine la vérité d’un événement … Ils sont, comparés à nous, des crétins moraux …
[109] : caractère falsificateur de la vénération …
La vénération est l’épreuve suprême de la probité [Rechtschaffenheit] intellectuelle : mais il n’y a dans toute l’histoire de la philosophie aucune probité intellectuelle.
[116] : Où donc était, à cette époque la probité intellectuelle ? La culture grecque des sophistes avait pris naissance dans tous les instincts grecs ; elle fait partie de la culture de l’époque de Périclès aussi nécessairement que Platon n’en fait pas partie : elle a ses précurseurs en Héraclite, en
Démocrite, dans les types scientifiques de l’ancienne philosophie : elle trouve par exemple son expansion dans la culture supérieure d’un Thucydide. Et elle a fini par avoir raison : tout progrès de la connaissance psychologique ou morale a restitué les sophistes… Notre esprit d’aujourd’hui est
au plus haut point celui d’Héraclite, de Démocrite et de Protagoras… Il suffit même de dire qu’elle est protagorique parce que Protagoras résuma en lui les deux hommes, Héraclite et Démocrite.[ die griechische Cultur der Sophisten war aus allen griechischen Instinkten herausgewachsen: sie gehört zur Cultur der Perikleischen Zeit, so nothwendig wie Plato nicht zu ihr gehört: sie hat ihre Vorgänger in Heraklit, in Demokrit, in den wissenschaftlichen Typen der alten Philosophie; sie hat in der hohen Cultur des Thukydides z.B. ihren Ausdruck — und, sie hat schließlich Recht bekommen: jeder Fortschritt der erkenntnißtheoretischen und moralistischen Erkenntniß hat die Sophisten restituirt … unsere heutige Denkweise ist in einem hohen Grade heraklitisch, demokritisch und protagoreisch… es genügte zu sagen, daß sie protagoreisch , weil Protagoras die beiden Stücke Heraklit und Demokrit in sich zusammennahm Plato: ein großer Cagliostro , — man denke, wie ihn Epicur beurtheilte; wie ihn Timon, der Freund Pyrrhos, beurtheilte — — Steht vielleicht die Rechtschaffenheit Platos außer Zweifel?]
[142] : La pure position de la connaissance, la probité [Rechtschaffenheit] intellectuelle, est abandonnée sur-le-champ dès que la morale exige ses réponses [Die Moral ist deshalb eine so curiose Wissenschaft, weil sie im höchsten Grade praktisch ist: so daß die reine Erkenntnißposition, die wissenschaftliche Rechtschaffenheit sofort preisgegeben wird, sobald die Moral ihre Antworten fordert.]
W II 6a, printemps 1888 : [25] : rien n’est plus rare parmi les philosophes que la probité intellectuelle
[28] :
W II 7a, printemps-été 1888 : [32] : L’erreur est une lâcheté … toute acquisition de la connaissance est la conséquence du courage, de la dureté envers soi, de la probité envers soi …
Juillet-août 1888 : [4] : l’esprit de système est, du moins pour nous autres penseurs, quelque chose de compromettant, une forme de notre immoralité.

Crépuscule des Idoles (1889),
Maxime et traits, § 26 : l’esprit de système est un manque de probité [Rechtschaffenheit].

Ecce Homo (1908),
Avant-propos, § 3 : chaque pas en avant dans la connaissance est la conséquence de la probité [Sauberkeit] envers soi.
Nietzsche contre Wagner, Nous, les antipodes : par son axiome : "Heureux celui qui croit", Épicure a poussé le principe de l’hédonisme bien au-delà de toute probité [Rechtschaffenheit] intellectuelle. 

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INDEX NIETZSCHE (15/16) : LA VÉRITÉ





dimanche 19 avril 2015

INDEX NIETZSCHE (15/16) : LA VÉRITÉ


LA VÉRITÉ (Die Wahrheit)


Fragment posthume, 1871-1872,
Mp XII 2, hiver 1871-1872 : [1] : « C’est toujours précisément le faux qui est pris au sérieux [Cf La Fontaine, « L’homme est de glace aux vérités, il est de feu pour les mensonges. » (Fables, IX, 6)] :
Dans la religion – l’historique
Dans l’art – les lectures de distraction
Dans la science – la micrologique, les curiosités, les productions spécifiques
Dans la philosophie – le sot matérialisme. »

Vérité et mensonge au sens extra-moral, 1873,
§ 1 : « Les vérités sont des illusions dont on a oublié qu’elles le sont, des métaphores usées qui ont perdu leur force sensible, des pièces de monnaie qui ont perdu leur effigie et qu’on ne considère plus désormais comme telles mais seulement comme du métal. »


Humain, trop humain, 1878,

IX, L’homme seul avec lui-même, § 483 : Les convictions sont des ennemis de la vérité plus dangereux que les mensonges.
§ 506 : « Ce n’est pas quand il est dangereux de la dire que la vérité trouve le moins de hérauts, mais quand c’est ennuyeux. »
[Cf Platon : « leurs discours étaient persuasifs, ils n’ont pas dit un seul mot de vrai. Tant de mensonges, je suis habile à parler. A moins qu’ils n’appellent habile à parler celui qui dit la vérité. » (Apologie de Socrate, 17a-c) ;
Malebranche ! « Il faut bien distinguer la force et la beauté des paroles, de la force et de l’évidence des raisons. » (De la Recherche de la vérité, III, iii, 4) ;
Vauvenargues : « Ce que bien des gens, aujourd’hui, appellent écrire pesamment, c’est dire uniment la vérité, sans fard, sans plaisanterie et sans trait. » (Réflexions et maximes, 344) ;
Diderot : « Je parle mal, je ne sais que dire la vérité. » (Le Neveu de Rameau).]
§ 519 La vérité en Circé. : « De bêtes, l’erreur a fait des hommes ; la vérité serait-elle en état de refaire une bête de l’homme ? »

§ 609 L'âge et la vérité. : « La vérité ne dit guère ce qu’elle possède d’esprit sublime que sous un air de simplicité. »

§ 633 : « La passion que l'on a de la vérité a maintenant perdu presque toute valeur au regard de la passion, plus modeste et moins retentissante, de la recherche de la vérité, sans se lasser de réviser et réexaminer ses connaissances. » [das Pathos, dass man die Wahrheit habe, gilt jetzt sehr wenig im Verhältniss zu jenem freilich milderen und klanglosen Pathos des Wahrheit-Suchens, welches nicht müde wird, umzulernen und neu zu prüfen.]


Opinions et sentences mêlées, 1879,
§ 20 : " La vérité ne veut pas de dieux à ses côtés. — La croyance à la vérité commence avec le doute sur toutes les " vérités " crues jusqu'alors. " [Wahrheit will keine Götter neben sich. — Der Glaube an die Wahrheit beginnt mit dem Zweifel an allen bis dahin geglaubten „Wahrheiten“.]


Fragments posthumes, 1876-1880,
U II 5c, octobre-décembre 1876 : [39] : l’état d’esprit philosophique est un fatalisme froid ; la philosophie n’a pas à porter son attention sur les conséquences de la vérité.

N II 3, fin 1876 – été 1877 : [60] : si l’homme était doué de la connaissance immédiate de la vérité, il ne serait pas passé par l’école de l’erreur ?

N V 4, automne 1880 : [441] : « Il n’existe en fait de "vérité" que dans les choses que l’homme invente, par exemple les nombres [G. Vico (1668-1744) expliquait déjà que si les mathématiques atteignent le vrai, c’est parce que l’esprit les fait.]. Il y place quelque chose qu’il retrouve ensuite – telle est la vérité de la nature humaine. Ensuite, la plupart des vérités ne sont en fait que des vérités NÉGATIVES : "ceci n’est pas tel et tel" (bien qu’on les exprime généralement de façon positive.) Là prend sa source tout le progrès de la connaissance. »


Aurore, 1881, 1887,

III, § 196 : Les questions les plus personnelles de la vérité.

V, § 424 : « Jusqu’ici, les erreurs se sont révélées être des puissances consolatrices ; on attend maintenant des vérités reconnues les mêmes effets, on trouve le temps un peu long. […] La vérité dans sa totalité et sa cohérence n’est faite que pour les âmes à la fois puissantes et ingénues, joyeuses et pacifiques (comme l’était celle d’Aristote), les seules d’ailleurs qui soient également en état de la chercher : car les autres cherchent des remèdes à leur mal. »
§ 535 : La vérité a besoin de la puissance.


Le Gai Savoir, 1882,
V, § 344 : « L’inutilité et le danger de la "volonté de vérité", de la "vérité à tout prix" sont constamment démontrés. […] Il pourrait tout aussi bien s’agir de quelque chose de pire [que la volonté de ne pas (se) tromper], d’un principe destructeur hostile à la vie. »


Fragments posthumes, 1882-1885,

N V 9a. N VI 1a, juillet-août 1882 : « Plus abstraite la vérité qu’on veut enseigner et plus ce sont d’abord les sens qu’il faut y attirer. »

W I 1, printemps 1884 : [165] : Caractère négatif de la "vérité" — en tant que suppression d’une erreur, d’une illusion. Mais la naissance de l’illusion a été une exigence de la vie — —. »

N VII 2a, août-septembre 1885 : [4] : « ne pas "dire la vérité" ; qu’on cause ainsi un dommage est une naïveté. Si la valeur de la vie réside en certaines erreurs auxquelles on croit fortement, le dommage réside dans "dire la vérité"


Par-delà Bien et mal, 1886,
I, § 4 : « La fausseté d’un jugement n’est pas pour nous une objection [Einwand] contre ce jugement ; c’est là, peut-être, que notre nouveau langage paraîtra le plus déroutant. La question est de savoir dans quelle mesure un jugement est apte à promouvoir la vie, à la conserver, à conserver l’espèce, voire à l’améliorer, et nous sommes enclins à poser en principe que les jugements les plus faux (et parmi eux les jugements synthétiques a priori) sont les plus indispensables à notre espèce. »

Généalogie de la morale, 1887,
III, § 24 : « Consultez les philosophies les plus anciennes et les plus récentes : aucune n’a conscience que la volonté de vérité elle-même a besoin d’une justification. C’est là une lacune de toute philosophie. […] Nous devons une bonne fois, et de façon expérimentale, mettre en question la valeur de la vérité. »


Fragments posthumes, 1886-1887,

Mp XVII 3b, fin 1886 – printemps 1887 : [3] : dans quelle mesure les interprétations [Auslegungen]  du monde sont symptômes d’une pulsion dominante.
[60] : Contre le positivisme, qui en reste au phénomène, « il n’y a que des faits », j’objecterais : non, justement, il n’y a pas de faits, seulement des interprétations [Interpretationen]. Nous ne pouvons constater aucun factum « en soi » : peut-être est-ce un non-sens de vouloir ce genre de chose. « Tout est subjectif », dites-vous : mais ceci est déjà une interprétation [Auslegung], le « sujet » n’est pas un donné, mais quelque chose d’inventé-en-plus, de placé-par-derrière. – Est-ce finalement nécessaire de poser en plus l’interprète [Interpreten] derrière l’interprétation ? Ceci est déjà de l’invention, de l’hypothèse.
Dans la mesure exacte où le mot « connaissance » a un sens, le monde est connaissable : mais il est interprétable [deutbar] autrement, il n’a pas un sens par-derrière soi, mais d’innombrables sens « Perspectivisme ».
Ce sont nos besoins qui interprètent [auslegen] le monde : nos pulsions et leurs pour et contre. Chaque pulsion est une manière de recherche de domination, chacune a sa perspective, qu’elle voudrait imposer comme norme à toutes les autres pulsions.

Crépuscule des Idoles, 1888,
Ceux qui veulent amender l’humanité, 5 : le pieux mensonge, l’apanage de tous les philosophes et prêtres qui ont "amendé" l’humanité … Ni Manu, ni Platon, ni Confucius, ni les Pères du judaïsme et du christianisme n’ont jamais douté de leur droit à mentir …


L’Antéchrist, 1888,

§ 9 : « Ce qu’un théologien ressent comme vrai doit être faux : voilà un critère à peu près infaillible de la vérité. »
§ 23 : « La vérité et la foi en la vérité de quelque chose : ce sont là deux sphères d’intérêts totalement différentes, presque deux mondes antithétiques – c’est par des voies opposées que l’on parvient à l’un et à l’autre. »
§ 50 : « J’ai foi en ce que la foi donne la béatitude » : par conséquent, elle est vraie … Pris comme critère de la vérité, ce « par conséquent » serait le comble de l’absurde.

§53 : Il est si peu vrai que des martyrs prouvent quoi que ce soit quant à la vérité d’une cause, que je suis tenté de nier qu’aucun martyr ait jamais rien eu à voir avec la vérité [Cf André Gide, Nouvelles nourritures, IV.]. Le ton sur lequel un martyr jette à la face du monde ce qu’il "tient-pour-vrai" exprime déjà un niveau si bas de probité intellectuelle, une telle indifférence bornée pour le problème de la vérité, qu’il n’est jamais nécessaire de réfuter un martyr. La vérité n’est pas quelque chose que l’un posséderait et que l’autre n’aurait pas : seuls des paysans et apôtres de paysans à la Luther peuvent concevoir ainsi la vérité. […] Prendre la "vérité" comme tout prophète, tout adepte d’une secte, tout libre penseur, tout socialiste, tout homme d’Église comprend ce mot, c’est la preuve absolue que l’on n’est pas encore sur la voie de cette discipline intellectuelle, de cet empire sur soi, indispensable pour trouver une vérité, si minime soit-elle.

§ 55 : « Depuis longtemps déjà j’ai proposé que l’on se demande si les convictions ne sont pas des adversaires plus dangereux de la vérité que les mensonges. […] Le "saint mensonge" est commun à Confucius, aux Lois de Manu [mythologie indienne], à Mahomet, à l’Église chrétienne – : il ne manque pas non plus chez Platon. "La vérité est là" : partout où l’on entend ces mots, cela signifie que le prêtre ment. »


Fragments posthumes, 1888,
W II 6a, printemps 1888 : [46] : Affirmer que la vérité est là et que c’en est fini de l’ignorance et de l’erreur, c’est là l’une des plus graves perversions qui soient. La « vérité » est […] plus funeste que l’erreur et l’ignorance, parce qu’elle entrave les forces nécessaires pour œuvrer en faveur des Lumières et de la connaissance.

WII 6a, printemps 1888 : 15[52] : La vérité, je veux dire la méthodique scientifique, a été comprise et stimulée par ceux qui y soupçonnèrent un instrument de combat – une arme d’anéantissement… Pour que leur hostilité paraisse respectable, il leur fallait en outre un appareil du genre de ceux qu’ils attaquaient : – ils affichèrent le concept « vérité » tout aussi absolument que leurs adversaires, – ils devinrent des fanatiques, au moins dans leur attitude, parce qu’aucune autre attitude n’était prise au sérieux. [Die Wahrheit, will sagen, die wissenschaftliche Methodik ist von solchen erfaßt und gefördert worden, die in ihr ein Werkzeug des Kampfes erriethen, — eine Waffe zur Vernichtung… Um ihre Gegnerschaft zu Ehren zu bringen, brauchten sie im Übrigen einen Apparat nach Art derer, die sie angriffen: — sie affichirten den Begriff „Wahrheit“ ganz so unbedingt, wie ihre Gegner, — sie wurden Fanatiker, zum Mindesten in der Attitüde, weil keine andere Attitüde ernst genommen wurde.]

W II 7a, printemps-été 1888 : [21] : ce livre [Naissance de la Tragédie] est même antipessimiste : en ce sens qu’il enseigne quelque chose qui est plus fort que le pessimisme, qui est plus divin que la "vérité" : l’art.
[32] : quelle dose de vérité un esprit sait-il supporter, quelle dose de vérité peut-il risquer ? Voilà qui devient pour moi le vrai critère des valeurs.
[40] : <6> « Il est indigne d’un philosophe de déclarer : le bon et le beau ne sont qu’un : si, en plus, il ajoute "le vrai également", il mérite la bastonnade. La vérité est laide : nous avons l’art afin que la vérité ne nous tue pas. »

Ecce Homo,
Avant-propos, § 3 : « Quelle quantité de vérité un esprit sait-il supporter, sait-il risquer ? Voilà qui, de plus en plus, devint pour moi le vrai critère des valeurs. […] « Jusqu’ici on n’a jamais, par principe, interdit que la vérité. »

INDEX NIETZSCHE (16/16) : LA PROBITÉ
INDEX NIETZSCHE (1/16) : LES PHILOSOPHES, LA PHILOSOPHIE
INDEX NIETZSCHE (3/16) :A / "L'ESPRIT LIBRE", B / LES JOURNALISTES